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Peter Leister, Profil als Schmuckkünstler

Peter Leister
Eichmatt 36

CH 3326 Krauchthal
              
www.art-ist.ch

Caminos – Wege

 


 


Warum hast du dieses Schmuckstück als Beispiel für deine bisherige Schmuckarbeit und als repräsentativ für einige deiner Wesenszüge gewählt?

Es steht für meine Vergangenheit und auch für meine Zukunft. Ich bin immer gerne neue Wege gegangen. Dies galt für mich als Ingenieur und Pharmazeut bis Juni 2004 aber auch für meine künstlerische Betätigung bereits ab ca. 1960. Seit 2004 wandere ich wieder intensiver auf den ‚Wegen der Kunst’. Hierbei schätze ich es, gelegentlich auch auf bereits vertraute Wege zu stossen.  


Was hat sich an deinem künstlerischen Ausdruck und an deiner Art zu arbeiten in den letzten Jahren geändert?

Von den 60ern bis Mitte der 90er Jahre war mein Antrieb zum Malen meistens ein tief empfundener emotionaler Impuls, Erlebtes, Empfundenes zu verarbeiten. In diesen Situationen nahm ich eine Leinwand oder ein Stück Papier und malte spontan und intuitiv in einer Nacht ein Ölbild. Ich folgte der aktuellen Wahrnehmung der Farben, des Inneren, der Umwelt und der Dynamik auf der Leinwand.

Heute faszinieren mich einfache, flächige, klar strukturierte Arbeiten, denen ein Designprozess vorausgegangen ist, u.a. auch auf dem PC (siehe Caminos), allerdings mit entsprechenden Konsequenzen beim Zeitaufwand. Aber auch heute möchte ich das spontane Erleben der Wechselwirkung von Werkstoff und Werkzeug nicht missen. Bei mir bestimmt der Werkstoff das Ergebnis des Gestaltungsprozesses wesentlich mit.  


Warum stellst du Schmuck her?

Das Faszinierende am Schmuck sind die kostbaren und schönen Materialien und die dritte Dimension. Der Umgang mit Farben und Formen entspricht weitgehend meiner Begeisterung für einfache, flächige, abstrahierte Darstellungen. Gut gestalteter Schmuck hat mich immer wieder begeistert, und wenn ich in einem Museum ägyptischen, keltischen, etruskischen, römischen, art déco oder art nouveau Schmuck sah, dann wirkte dieser lange in mir nach. Einmal waren es die Farben der verwendeten Materialien, dann wieder die fein gestalteten Relieffe an Ringen. Natürlich ist es auch wunderschön, Objekte herzustellen, die durch deren BesitzerInnen mit Stolz getragen werden.  


Wo und wie möchtest du in der Zukunft Akzente setzen?

Ich fühle mich auf dem jetzt eingeschlagenen Weg sehr wohl. Ich habe die Zeit und die Begeisterung, Existierendes in Frage zu stellen, Unbekanntes auszuprobieren, dabei auf Probleme zu stossen und dann dafür zu kämpfen, diese Probleme auszuräumen und den Prozess zu beherrschen. So arbeite ich an Techniken, die nicht zu den Inhalten meiner abzuschliessenden Schmuckkünstlerausbildung gehörten, wie das Fassen von Steinen und das Arbeiten mit Email. Mit Letzterem konnte ich auch im Bereich Schmuck einen Kreis schliessen hin zu meinen Acryl-/Ölgemälden. Hierbei wirkt die Inspiration in beiden Richtungen, vom Design, einem Gemälde oder Holzschnitt in Richtung Schmuck oder umgekehrt.  
Allerdings glaube ich fest daran, dass gutes Design nicht nur aus dem Kopf und über Skizzen erschliessbar ist. Es ist die Arbeit mit dem Material selbst, das Erfahren, wie es sich bei verschiedenen Bearbeitungstechniken verhält, was zu material- und werkzeugspezifischen Kreationen führt.  


Wie definierst Du Qualität?

Bei aller Begeisterung, neue Wege zu erkunden und zu gehen, an Problemen zu arbeiten und diese zu lösen – einfach kreativ zu sein -, verpflichte ich mich einer praxistauglichen und bezahlbaren Qualität, die einem Käufer meiner Schmuckunikate und mir Freude bereitet. Für Schmuckstücke in Gold oder Silber habe ich einen Stempel (siehe ganz oben links) bei der eidgenössischen Edelmetallkontrolle eintragen lassen. Mit diesem sind meine Arbeiten mit definiertem Edelmetallgehalt gekennzeichnet. Schmucksteine beziehe ich von etablierten Fachhändlern.

© Copyright by Peter Leister  

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