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Erkundung der Laguna mit einem Ruderboot/ Kajak

Bei einer Kajakfahrt, geleitet durch meinen Guide Carla, nahmen noch 4 weitere Touristen teil.  Wir stellten bald fest, dass Paddeln oder Rudern nicht unsere Haupttätigkeit im normalen Leben ist. Obwohl wir es gemütlich genommen hatten, war ich nach der 3 Stundentour ganz schön geschafft. 

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Carla mit Boot und breitem Lächeln, vor Tourbeginn.

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Tigerreiher/ Garça Tigre

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Pico Chocuaco, ein nachtaktiver Vogel, der Fische fängt.

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Caimane

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Sieht aus wie eine Ente

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Ein kleines Äffchen 

Unten folgen Fotos von der Landschaft und der Pflanzenwelt in der Lagune

Die Blütenpracht

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Spiegelungen  

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Unten ist ein Mata Palo abgebildet (engl. Strangler Fig). Es ist eine Feigenart, deren Samen von Affen oder Vögeln in den Ästen der Bäume deponiert werden. Hier keimen sie und machen Luftwurzeln zur Erde. Mit der Zeit werden diese Wurzeln so mächtig, dass sie den ursprünglichen Baum total umhüllen und töten.

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Es folgen Fotos die demonstrieren, dass hier jeder Fleck Erde und Wasser mit der Zeit überwuchert wird. Parallel dazu macht Altes Platz.

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Unser Guide Carla hat eine tolle Arbeit geleistet und uns geholfen, die Schätze der Natur in Tortuguero zu entdecken. Gleichzeitig hat sie uns für die Gefahren für die Natur, die vom Tourismus ausgehen können, sensibilisiert

 

Ganz selten sah man Personen mit Ruderbooten oder in Kajaks auf der Lagune; in der Regel waren die Reisegesellschaften mit Motorbooten unterwegs zu ihrer Naturbeobachtung, aber auch zum Shopping in Tortuguero Dorf. Da standen sie vor den Läden und schleckten ihr Eis und assen Chips oder anderes. Am späteren Nachmittag leerte sich das Dorf zusehends. Die Verkäufer in den Shops waren froh, dass ich kam und  sie zu Ihren Produkten und zu der Art, wie sie diese herstellen, fragte.

Für den Transport über längere Strecken werden immer häufiger superschnelle Boote benutzt. Die brausen mit schreienden Motoren und Spitzengeschwindigkeiten an der Anlegestelle von Tortuguero vorbei, um ihre Fracht in den nördlich gelegenen luxuriösen Lodges abzuladen.

Nun, warum reiste ich schon nach drei Nächten weiter? Vom Karibikfeeling hatte ich die Wärme, einen riesigen  einsamen Sandstrand, Meer und viel Natur, +/- pur. Allerdings begann die Regenzeit, und mit der Feuchtigkeit wurde mir die Wärme zu viel. Ich hatte das Gefühl, in Tortuguero war ich nur einmal, nämlich immer nass, entweder vom Schwitzen oder vom Regen. Ausserdem fehlte mir die 'Lieblichkeit' des Meereswasser mit kleinen, 'weichen' Wellen. Hier konnte ich mich nicht eine halbe Stunde auf den Rücken in das Wasser legen und die Wolken am blauen Himmel beobachten.

Weiterreise nach San José

Die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln verlief problemlos. Lediglich an einem Busbahnhof in Guapiles musste ich mehr als eine Stunde auf den Anschluss warten.

Fotos zum Leben und Treiben auf dem Boot an der Anlegestelle in Tortuguero vor der Abreise.

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Da es in den letzten Tagen, vor allem Nächten, viel geregnet hatte, war das Wasser in der Lagune und in den Flüssen, die wir hinauf fuhren, braun gefärbt. Die Fliessgeschwindigkeit schien höher zu sein, als bei der Ankunft. Natürlich muss man berücksichtigen, dass wir jetzt den Strom hinauf fuhren.

Die Macht des Waldes an beiden Ufern erscheint gewaltig. Baumstrünke die im Wasser trieben und ganze Bäume, die im Fluss lagen, mussten umfahren werden. Einmal musste sich der Schiffsführer wohl mit der Lage eines Baums verschätzt haben, und schon war er mit seinem flachen Boot aufgefahren und kam erst nach einigen Minuten wieder frei.

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Man sitzt in diesen Booten nahe am Wassere und manchmal spritzt die Gischt in das Boot hinein.

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Doch was trieb da im Wasser, es waren gelbbraune Schaumhaufen. Sie bildeten eine giftig und nach Chemie aussehende Spur im Fluss, die uns bis zu unserer Ankunft auf der Rancho la Suerte begleitete. Aber diese Spur kam noch von weiter flussaufwärts. Die letzten 20 Minuten war am Ufer des Flusses Farmland oder gerodetes Gelände.

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Auch bei der zunächst noch sonnigen Busreise war rechts und links viel Farmland. Plötzlich hielt der Bus vor einer Schranke. Was kommt wohl da? Es waren Männer, die an einer Schiene hängende einzelne Bananenstauden vor sich her schoben, das im Laufschritt. Nach ein paar Minuten, ca. 30 bis 40 Stauden mit ihren Männern waren wohl vorbei, da gingen die Schienen hoch und der Bus konnte weiter.

Bei der Weiterfahrt hatte ich gehofft, dass ich den Vulkan Irazu (ca. 3400 m hoch) zu sehen bekommen würde. Tatsächlich schraubte sich der Bus höher und höher, doch dann waren wir plötzlich in den Wolken. Dichter Nebel hüllte alles ein. Dann wurde es dunkel und es begann zu regnen, und die Luft wurde merklich kühler.

San José liegt auf 1000 MüM, es war Nacht und kalt und regnete immer noch. Ich hatte mein Hotel in der Nähe des Busbahnhofes gewählt und war 15 Minuten später bereits dort.

 

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