Volcan Arenal 2
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Von der Terrasse der Lodge konnte man die Vögel links (Oropendola) und rechts beobachten. Die Oropendolas leben in Kolonien auf isoliert stehenden Bäumen und bauen sackförmige hängende Nester.

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Kolibris, sitzend, in der Mitte ein Nest. Darunter Kolibris im Flug.

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Nicht einfach, diese Flitzer der Lüfte zu erwischen. Und natürlich, ein scharf abgebildeter Flügel oder Körper- unmöglich. Am ehesten hielten sie beim Nektarsaugen den Kopf ruhig. Auf meiner Terrasse in der Sonne sitzend, hatte ich es gemütlich und somit viel Zeit für das Fotografieren.

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Viel ruhiger verhielten sich die unten abgebildeten Käferwinzlinge, die durch ihre Form und Färbung mein Interesse weckten.

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Bei der Schlange, die ruhig neben dem Weg lag, wusste ich nicht, was mit der los ist. Näher ran zu gehen getraute ich mich nicht und mit einem langen Stock berühren wollte ich sie auch nicht. Und so habe ich jetzt diese Fotos. Aber ob die Schlange tot war oder ob sie die Leibaufblähung hat, weil sie was verschlungen hat? Oder sind es sogar zwei Schlangen. Ich kann es nicht herausfinden.

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Ja, der Aufstieg auf den Cerro Chato war abenteuerlich. Der Weg war steil, glitschig, ausgewaschen lehmig und mit Wurzeln überwuchert. Nicht selten betrugen die Abstufungen mehr als einen halben Meter. Aus dem dichten Regenwald klangen fremde Laute. Ausblicke auf den  Arenal 'nebenan' gab es fast nie. Der Schweiss lief in Strömen und immer wieder der fragende Blick nach oben: Kommt der Gipfel bald?

Plötzlich sah ich am Rand des Pfades einen 'Einheimischen' mit einer Machete am Gürtel hängend sitzen. Ich fragte ihn, was er da mache und ob er hier wohne. Er sagte er sei Guide, komme ursprünglich aus Nicaragua und warte auf seine Gruppe. Doch von der war weit und breit nichts zu sehen und zu hören. Ich fragte ihn noch, wie lange es noch zum Gipfel gehe. Ca. 20 Minuten. Ich ging weiter. Der Himmel verdunkelte sich zusehends und Donnergrollen tönte von fern.

Der Kraterrand war dann bald erreicht, vollkommen umhüllt von Bäumen und Gestrüpp. Und ca. 150 m unter mir sah ich den Kratersee. Will ich da noch runter und wieder hoch? Und wo ist der Pfad? In Anbetracht der Wetterentwicklung, der langsam beginnenden Erschöpfung und der Schwierigkeit, den Weg zu finden entschied ich mich für den Abstieg.

Nach einer halben Stunde des Abstiegs, also recht weit unterhalb der Stelle, wo ich ihn beim Aufstieg getroffen hatte, begegnete ich wieder dem Mann mit der Machete. Immer noch allein. Er fragte mich, ob ich einen weissen Adler sehen wolle. Er zeigte ihn mir und zwei Fotos klappten, dann flog er davon. Hätte er mich nicht darauf angesprochen, nie hätte ich den Adler in der Ferne gesehen, geschweige denn fotografiert. Ein unvergessliches Erlebnis. Mich trieb es weiter und bald begann es zu regnen. Nach insgesamt 5 Stunden war ich wieder in meinem 'Häuschen'.

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Die Arenal Observatory Lodge bietet ihren Gästen auch eine ca. 3 Stunden dauernde geführte Tour in dem näheren Umfeld an. Gepflegte Naturpfade sind in dem  Regenwald angelegt. Unser Guide  (Foto unten) half uns, die Tierwelt zu entdecken.

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Es begann direkt an der Lodge. Eine 'Coral falso' wand sich um die Steine in der senkrechten Mauer der Lodge nach unten, um dann auf dem Boden gemütlich weiter zu schlängeln. Ob das nur eine echte Korallenschlange oder eine falsche war. Keiner wusste es. Die falsche imitiert die leuchtenden Farben der echten Korallenschlange, die giftig ist.

Nach meinem Besuch  von gestern, dem 8.11.2012, im Naturhistorischen Museum in Bern weiss ich, dass das auf dem Arenal angetroffene Exemplar nicht die giftige Korallenschlange ist.

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Neben Mimikri gibt es auch Schutz durch Tarnfarben. Ein Arbeiter der Lodge machte uns auf die Echse am Baum (linke Fotos) aufmerksam. Bei anderer Gelegenheit entdeckte ich den perfekt getarnten Frosch auf dem Waldboden (rechte Fotos).

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Die Howler Monkeys und den wilden Truthahn (Mitte), die man beide nicht überhören kann, die man trotzdem nicht leicht sieht, zeigte und unser Guide. 

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Gegen Ende der Führung kamen wir in eine landwirtschaftlich genutzt Zone (Weideland) mit grünen Weiden, Zeburindern und Eukalyptusbäumen. Alles importiert.

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Dass ich mich hier so gut orientiert zu einigen Wildtieren äussern kann, verdanke ich Informationstafeln, die ich später in Tortuguero angetroffen habe.

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